Kategorie: Allgemein

  • AI Adoption: The Resistant Supporter

    AI Adoption: The Resistant Supporter

    Beim Thema AI-Einführung fällt mir immer wieder auf, wie ungewöhnlich groß das Interesse ist. Schon die Ankündigung löst Fragen und Diskussionen aus. Mitarbeitende bemühen sich aktiv um Lizenzen, Workshops werden gut besucht, Prompt-Tipps und Best Practices werden ausgetauscht. Die Begeisterung über plötzlich mögliche Arbeitserleichterungen ist real. Genauso real ist aber auch die Unsicherheit, die mitschwingt:…

  • Gute Wissenschaftskommunikation schafft Wege zur Partizipation

    Gute Wissenschaftskommunikation schafft Wege zur Partizipation

    Im dritten Teil meiner Serie über Wissenschaftskommunikation geht es um Partizipation im Forschungsprojekt Zeitensprung. Das Projekt untersuchte prähistorische Pfahlbausiedlungen im Attersee und Mondsee und stand in engem Zusammenhang mit dem größeren Kontext des UNESCO Welterbes Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen. Partizipation war dabei ein wichtiges Anliegen. Gerade im Kontext des UNESCO Welterbes spielte die Einbindung…

  • AI Adoption und die Zukunft menschlicher Expertise

    AI Adoption und die Zukunft menschlicher Expertise

    AI eröffnet enorme Möglichkeiten, Arbeit schneller und besser zu machen. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass wir Fähigkeiten verlieren könnten, wenn wir immer mehr Arbeit an AI delegieren. Dass wir Arbeit und damit auch Wissen, Routinen und praktische Fähigkeiten delegieren, ist allerdings keineswegs neu. Spezialisierung und Arbeitsteilung gibt es seit sehr langer Zeit, in größerem Maßstab…

  • Gute Wissenschaftskommunikation beginnt mit Targets

    Gute Wissenschaftskommunikation beginnt mit Targets

    Solange ich in der Kommunikation arbeite, höre ich Sätze wie: Wir brauchen eine Website! Wir brauchen eine Pressemitteilung! Wir planen einen Blogbeitrag oder einen Information Call. Meine Reaktion darauf war meistens eine Frage: Brauchen wir das wirklich? Nicht, weil ich unhöflich sein wollte, sondern weil ich verstehen wollte, warum gerade dieses Format gewählt wurde. Bei…

  • Gute Wissenschaftskommunikation ist ein Ökosystem

    Gute Wissenschaftskommunikation ist ein Ökosystem

    Ein großer Teil meiner Arbeit findet dort statt, wo Strategie, Transformation und Kommunikation zusammenkommen. Wissenschaftskommunikation ist eines der deutlichsten Beispiele dafür, warum dieses Zusammenspiel wichtig ist. Komplexe Forschung zugänglich zu machen, ist nicht einfach eine Frage guter Erklärungen. Unterschiedliche Zielgruppen bringen unterschiedliches Vorwissen, unterschiedliche Interessen und unterschiedliche Gründe mit, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen. Ein…

  • Stellschrauben der Meetingkultur – Hebel für die Organisationsentwicklung im Kleinen

    Stellschrauben der Meetingkultur – Hebel für die Organisationsentwicklung im Kleinen

    Meetings haben keinen besonders guten Ruf. Sie gelten als Zeitfresser, Pflichttermine oder als Synonym für mangelnde Effizienz. Fast alle Unternehmen und Organisationen, in die ich einen tieferen Einblick gewinnen konnte, versuchen deshalb, ihre Meetingkultur zu verbessern. Meist geht es um kürzere Agenden, die Einhaltung des Zeitrahmens und die Zahl der Teilnehmenden. Die Grundlagen sind bekannt:…

  • Strategische Kommunikation: Wie Sichtbarkeit entsteht

    Strategische Kommunikation: Wie Sichtbarkeit entsteht

    Wenn über Kommunikation gesprochen wird, geht es oft zuerst um Kanäle: LinkedIn, Website, Pressemitteilung, Event. Das ist verständlich. Es sind die sichtbaren Teile von Kommunikation. Das, was Menschen sehen, anklicken, weiterleiten, diskutieren oder ignorieren. Strategische Kommunikation beginnt aber nicht mit einem Kanal. Sie beginnt mit einer grundlegenderen Frage: Was muss verstanden werden, von wem, bis…

  • Der rote Faden: Mein nichtlinearer, sehr geradliniger Karriereweg

    Der rote Faden: Mein nichtlinearer, sehr geradliniger Karriereweg

    Ich habe immer dort gearbeitet, wo Komplexität Struktur brauchte, wo Stakeholder sehr unterschiedlich waren und wo Strategie dort ankommen musste, wofür sie gedacht war: in echten Organisationen, mit echten Menschen, unter echten Bedingungen. Von außen sieht mein Weg nicht linear aus. Er führt durch archäologische Forschung und Kulturerbe-Management, den Kultur- und Bildungssektor, gemeinnützige und privatwirtschaftliche…

  • Der Big-Bang-Ansatz – Wenn Veränderung zur Überlastung wird

    Der Big-Bang-Ansatz – Wenn Veränderung zur Überlastung wird

    Viele Change- und Transformationsinitiativen erreichen Mitarbeitende mit wenig oder keiner Vorwarnung. Aus ihrer Perspektive tauchen sie oft nahezu aus dem Nichts auf. Vielleicht gab es verschlossene Türen, hinter denen sich alle wichtigen Personen trafen. Vielleicht sind im Flurfunk bereits erste Gerüchte aufgetaucht. Aber nichts war klar, bestätigt oder erklärbar. Bis plötzlich eine Ankündigung von oben…

  • Die Label Falle – Warum nicht jeder Change eine Transformation ist

    Die Label Falle – Warum nicht jeder Change eine Transformation ist

    Wenn man lange genug mit Change arbeitet, erkennt man irgendwann ein Muster: Plötzlich wird fast alles Transformation. Ein neues System, eine Reorganisation, eine Leadership-Initiative, manchmal sogar ein Trainingsprogramm. Das Wort hat Gewicht. Es klingt strategisch, ambitioniert und zukunftsorientiert. Es lässt eine Initiative wichtig wirken, noch bevor die eigentliche Arbeit begonnen hat. Das Wort „Change“ nehmen…

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